Leitbild

„Es ist normal, verschieden zu sein. Es gibt keine Norm für das Menschsein.“

Dieses Zitat von Richard von Weizsäcker spiegelt unsere Ideale im Umgang miteinander und der Arbeit mit und an unseren Patienten und Klienten wieder. Jeder Mensch ist einzigartig, hat seine eigene Sichtweise der Dinge, seine eigene Geschichte und daraus entstehend seine eigenen besonderen Fähigkeiten.

„Manche Menschen sind blind oder taub, andere haben Lernschwierigkeiten, eine geistige oder körperliche Behinderung - aber es gibt auch Menschen ohne Humor, ewige Pessimisten (...)“

Trotz oder gerade wegen unserer Besonderheiten, Probleme, Einschränkungen, aber auch Fähigkeiten ist jeder Mensch einzigartig.
Diese Ansicht ist ausschlaggebend für die Arbeit des Teams von sozial art.


In unserer Arbeit steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Wir sehen nicht nur die vorherrschenden Defizite oder Problematiken, die den Alltag erschweren. Wir sehen und fördern auch die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten unserer Patienten und Klienten.


Ganz nach dem Leitsatz: „Das Leben ist auch so schon schwer genug – warum sich also nur auf die negativen Dinge konzentrieren?“

Wer sind wir?

Das Team von sozial art hat es sich als Ziel gesetzt, Menschen in all ihren Facetten bei vorhandenen Problemen großer und kleiner Art zu unterstützen.
Unsere Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten finden in einem multiprofessionalen Team in der Praxis für Ergotherapie und Sozialpädagogik statt.

Ergotherapie? Was tun wir da und was ist das?

Als Ergotherapie bezeichnet man verschiedene Arbeits- und Beschäftigungstherapien. Eingeschränkte physische oder psychische Fähigkeiten werden von unserem Team spezifisch gefördert oder durch Training wiederhergestellt. Bei bleibenden Einschränkungen wird nach Kompensationsmöglichkeiten gesucht, so dass unsere Patienten und Klienten in allen Lebensbereichen die optimale Betätigungsperformance und Selbständigkeit erlangen.


Der Sinn der Ergotherapie besteht darin, bestimmte Fähigkeiten eines Patienten durch alltagspraktische, bewegungsfördernde, handwerkliche oder künstlerische Tätigkeiten spezifisch zu fördern.
Durch diese praktische Tätigkeit sollen unsere Patienten Zugang zu Möglichkeiten und Ressourcen in der eigenen Handlungsfähigkeit bekommen.


Auf diese Weise werden unsere Patienten gestärkt und können ihre eigenen Ressourcen (wieder)erkennen.

Und was ist mit den großen und kleinen Problemen?

Der Prozess des Aufzeigens von Fähigkeiten und Ressourcen erlaubt es unseren Patienten sich „gestärkter“ mit den vorhandenen Schwierigkeiten auseinander zu setzen und unter Umständen gemeinsam mit dem behandelnden Team von sozial art nach Lösungsstrategien und Behandlungsmöglichkeiten zu suchen.